Wer sich selbst versteht, kommuniziert besser. Wie bleibe ich zufrieden im freiwilligen Engagement?

Freiwillige, die sich in einer Fluchtpatenschaft engagieren, sind mit einer Vielzahl an Aufgaben und Erwartungen konfrontiert. An vielen Stellen ist Hilfe nötig. Zwischen spontaner Hilfsbereitschaft bis zur Selbstaufgabe und zögerlichem Abwarten, gehen Freiwillige recht unterschiedlich mit dem Unterstützungsbedarf der Geflüchteten um.

Um klar und stimmig in der Patenschaft zu kommunizieren und mit den jeweiligen Hilfsanfragen gut umzugehen, ohne in eine Überforderung zu kommen, ist es wichtig, mit sich selbst im Reinen zu sein: Wo kann ich unterstützen? Wo möchte ich unterstützen? Wo liegen meine Grenzen? Was erwarte ich vom anderen? In manchen Situationen ist ein klares „Nein“ besser als ein „Ja“, das später bereut wird.

Über das Modell des Inneren Teams (Schulz von Thun) reflektieren freiwillige Ausbildungspaten die eigenen inneren Stimmen, die sich in Situationen in denen Unterstützung benötigt wird, zu Wort melden. (, wenn Unterstützung benötigt wird.)

Dieser Workshop soll helfen, den eigenen Standpunkt klarer zu formulieren und den inneren Dialog bewusst zu machen. Grenzen und Möglichkeiten der eigenen Hilfsbereitschaft können klarer formuliert und mehr Zufriedenheit im Engagement erreicht werden.

Referent: Paul Birsens, ist diplomierter TZI’ler (Themenzentrierte Interaktion aus der humanistischen Psychologie), Berufspädagoge

Leitung: Dr. Michaela Harmeier, Erziehungswissenschaftlerin, Koordinatorin Projekt PfAu-Paten für Ausbildung

Termin: Samstag, 25. Juni 2022 9.30 – 16.30 Uhr

Ort: Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Dietrich-Bonhoeffer-Str. 39, 53757 Sankt Augustin

Anmeldung: Anmeldung erforderlich, begrenzte Teilnehmer*innenzahl

In Zusammenarbeit mit der Freiwilligen-Agentur der Diakonie An Sieg und Rhein

 

Anmeldung

Nutzen Sie bitte das Anmeldeformular für Ihre Anmeldung: